Februar 2026
Benefizkonzert

Februar 2026
Faschingsgottesdienst 2026

Ein ungewöhnliches Bild bot sich am Faschingssonntag im Altarraum der Eschenbacher Stadtpfarrkirche St. Laurentius. Zum Faschingsgottesdienst gewährte Pfarrer Jobo den Prinzenpaaren und den EFG-Garden Ehrenplätze. Foto: Robert Dotzauer
Eine überfüllte Stadtpfarrkirche, Luftballons und Luftschlangen als Kirchenschmuck, ein zackiger Einmarsch der Eschenbacher Garden mit Zeremonienmeister Marcus Eisner, die EFG-Truppen samt Prinzenpaaren vom Elferrat und Hofstaat wohlbehütet, fetzige Hits der Stadtkapelle mit der Star-Wars-Titelmelodie schon zum Einmarsch der Garden, liturgisches „Fachpersonal“ mit Mitgliedern der Männergarde und der Grünen Garde als Messdiener und Klatschsalven der Kirchenbesucher ohne Ende: Im weiten Rund des Gotteshauses herrschte Lebensfreude pur.
Zwischendurch einmal eine Stunde dem grauen Alltag zu entfliehen: Ein Wunsch, der am Sonntag im Stimmungshoch der Festmesse und mit gereimten Predigtworten in Erfüllung ging.
Reimpredigt mit Spitzen: Gesellschaft und Kirche im Blick
Pointiert und mit einer gehörigen Portion Glaubensheiterkeit beleuchtete „Don Bosco“ den alltäglichen Irrsinn und kommentierte augenzwinkernd mit Blick auf die Geschehnisse in den Pfarreien kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen. Für die Kirchenbesucher zum Endspurt der fünften Jahreszeit ein Ohrenschmaus mit vielen Bonmots zum Nachdenken und mit Anmerkungen voller humoristischer Spitzen, Nadelstiche und Mahnungen. Ein rhetorischer Schabernack nach dem anderen fesselte die Kirchenbesucher.
Mit dem EFG-Motto „Weltall“ beginnend, mahnte der Prediger: „Im Weltall gibt’s kein Geländer, da zählt der Mut und nicht die Blender. Freiheit ist kein Wunschkonzert, man sieht ja, wer Parolen plärrt“.
Deshalb wünschte sich der Kirchenmann für Putin und Tramp einen Platz im All. „Das wär nicht schlecht, das wär dann aber dem Mann im Mond nicht recht“.
Auf seine „bärige Mähne“ eingehend, outete sich „Jobo“ als Fan der Heavy-Metal-Musik. „Die Haare werden immer länger, bald werde ich zum Headbanger.“ Gleichzeitig warb der Pfarrer um Verständnis: „Ich bin anders, das ist halt so. Kirche anders und unkompliziert – was man in unserer Gemeinschaft spürt“.
Nach Frotzeleien über das sportliche Missgeschick des Kirchenthumbacher Bürgermeisters (Sport und Turnen füllt Gräber und Urnen) war Eschenbachs „Peppone“ mit Blick auf sein romantisches Interesse für Alpakas im humoristischen Visier des Predigers. Zudem entdeckte Pfarrer Jobo den WhatsApp-Informations-Tsunami des Bürgermeisters. „Was früher das schwarze Brett noch war, ist heut sein WhatsApp-Kanal, ganz klar“.
Gemeinsinn und gute Laune: Appell am Ende der Predigt
Unterbrochen von vielen Humba Täterä, vom La-Le-Lu – der Mann im Mond schaut zu – und dem „Griechischen Wein“, intoniert von der Stadtkapelle, und mit Klatschsalven aus den Kirchenbänken setzte sich das rhetorische Feuerwerk fort. Schließlich appellierte der Pfarrer an den Gemeinsinn. „Fasching darf frech sein, laut und wild. Doch Menschsein braucht mehr als ein Bild. Gemeinsam an einem Strang zu ziehen. So ist Kirche ein tolles Team“.
Der Predigt-Schluss hatte Tiefenwirkung: „Vielleicht ein Lächeln, das man nicht vergisst, ein gutes Wort, dass du ehrlich bist. Vielleicht mehr Mut, die Meinung zu sagen und trotzdem die anderen zu ertragen“.

Februar 2026
Eisstadion

Mit Sonnenschein ins Eisvergnügen: Pfarreiengemeinschaft unterwegs nach Pegnitz Eschenbach/Kirchenthumbach. Bei strahlendem Sonnenschein machte sich die Pfarreiengemeinschaft Eschenbach-Kirchenthumbach mit dem Bus auf den Weg ins Eisstadion nach Pegnitz. Zahlreiche Kinder und Jugendliche, vor allem Ministrantinnen und Ministranten, nahmen an der gemeinsamen Fahrt teil. Schon die Busfahrt war von fröhlicher Stimmung geprägt. Die Vorfreude auf das Schlittschuhlaufen war groß, und das schöne Wetter sorgte zusätzlich für beste Laune. Im Eisstadion angekommen, schnürten die Teilnehmer rasch ihre Schlittschuhe und wagten sich aufs Eis. Während einige bereits sicher ihre Runden drehten, tasteten sich andere vorsichtig an die glatte Fläche heran. Mit viel Spaß, Lachen und sportlichem Ehrgeiz verbrachten die Kinder und Jugendlichen einige Stunden auf dem Eis. Kleine Wettrennen, Spiele, gemeinsames Üben von Kunststücken und das gegenseitige Unterstützen stärkten nicht nur das Gleichgewicht, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe. Am Ende des gelungenen Ausflugs waren sich alle einig: Die Fahrt ins Eisstadion war ein voller Erfolg. Müde, aber glücklich, kehrte die Gruppe am Nachmittag wieder nach Hause zurück – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck und dem Wunsch nach einer baldigen Wiederholung.


März 2026
Weltgebetstag

April 2026
Kinderkirche

April 2026
Kinogottesdienst am Samstag, 25. April in Kirchenthumbach

Mai 2026
Katholikentag in Würzburg

Januar 2026
Sternsingeraktion


April, Mai 2026
Kinderkirche Kirchenthumbach

August 2026
Miniurlaub

November 2025
Ministrantenaufnahme und -verabschiedung
Die Pfarrei St. Laurentius freut sich über neun neue „Minis“

Neun neue „Lausbuben Gottes“ verstärken künftig das Ministranten-Team der Pfarrei St. Laurentius. Unser Bild zeigt die Buben und Mädchen mit Stadtpfarrer Johannes Bosco, Pastoralreferenten Alfred Kick, die Gruppenleiterinnen Anna Kastl und Rebecca Schultes und die Minis Freya Fichtl und Samuel Knechtel.
Dreifachen Grund zum Feiern gab es am Samstagabend in der Vorabendmesse der Pfarrei Sankt Laurentius. Den Rahmen des Gottesdienstes zum Hochfest Christkönig nutzte die Freiwillige Feuerwehr zur Segnung des neuen Mehrzweckfahrzeuges, der Chor der Pfarrgemeinde jubilierte unter Leitung von Joachim Steppert auf der Empore aus Anlass des Gedenktages der hl. Cäcilia, Patronin der Kirchenmusik, und im Altarraum freuten sich Stadtpfarrer Johannes Bosco und Pastoralreferent Alfred Kick über die Aufnahme neuer Messdiener in die große Ministrantenschar von Sankt Laurentius.
Für die „Lausbuben Gottes“, für Eltern und Gläubige eine besondere feierliche Zeremonie, bei der Stadtpfarrer Johannes Bosco die zehn neuen Buben und Mädchen auf einen Kernpunkt ihres künftigen Wirkens einschwor: „Ihr dient in erster Linie nicht dem Pfarrer, sondern zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen“. Die Fürbitten handelten vom Wunsch für die „Minis“, Freude in der Gemeinschaft zu erfahren. Zur feierlichen Aufnahme gehörten die Überreichung der Ministranten-Plaketten und der Ausweise durch den Ortspfarrer. Es assistierten Pastoralreferent Alfred Kick und die Gruppenleiterinnen Anna Kastl und Rebecca Schultes.
Die Neulinge der Messdiener-Gemeinschaft heißen Justus Fichtl, Theo Forster, Eva Händel, Mia List, Marie Landgraf, Juliana Lober, Melinda Pelzer, Max und Paul Seemann. Der Stadtpfarrer verabschiedete gleichzeitig verbunden mit einem Vergelt’s Gott für jahrelange liturgische Dienste der „Minis“ Aaron und Oskar Schreglmann, Theresa Dziwok und Leonie Zimmermann.
23.11.2025 Robert Dotzauer (Text und Bild)



