Kinogottesdienst in Kirchenthumbach

Zwischen Leinwand und Altar: Kirche zeigt Herz

Kirchenthumbach. Mit Filmszenen aus „Wunder“, moderner Lichttechnik und gefühlvoller Live-Musik wurde die Pfarrkirche Kirchenthumbach zur besonderen Bühne. Ein Abend voller Emotionen, der zeigte, wie nah sich Kino und Glaube kommen können – und wie jeder Mensch selbst zum Wunder werden kann.

Ein besonderer Gottesdienst zur besten „Prime Time“ am Samstagabend verwandelte die Pfarrkirche Kirchenthumbach in einen Ort mit ganz eigener Atmosphäre. Die Pfarreiengemeinschaft St. Laurentius Eschenbach und Mariä Himmelfahrt Kirchenthumbach hatte zu einem Kinogottesdienst eingeladen, der durch bewegende Filmausschnitte aus dem Film Wunder geprägt war.

Kinofeeling

Mit moderner Lichttechnik wurde der Kirchenraum in ein eindrucksvolles „Kinofeeling“ getaucht. Die passenden musikalischen Akzente setzte die Gruppe Heaven’s Beat aus Parkstein. Die jungen Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 12 und 16 Jahren beeindruckten mit modernen geistlichen Liedern und spürbarem Herzblut.

Bewegende Filmausschnitte

Der Film „Wunder“ erzählt eine berührende Geschichte über Mut, Anderssein, Freundschaft und Menschlichkeit – Themen, die viele Menschen im Alltag beschäftigen. Gerade in einer Zeit, in der ernste Herausforderungen das Leben prägen, gelang es diesem Gottesdienst, diese Themen in ein kurzweiliges und zugleich tiefgehendes Format zu kleiden.

Fürbitten vorab über Soziale Medien einsenden

Besonders beeindruckend war eine Filmszene, in der die Hauptfigur Auggie, lange Zeit ausgegrenzt, plötzlich Anerkennung erfährt. Ein Moment voller Emotionen – Angst, Mut, Überwindung und Freundschaft. Diese Szene wurde zum Wendepunkt und regte zum Nachdenken an: Vielleicht ist die wichtigste Frage nicht „Was ist dein Wunder?“, sondern „Für wen kannst du ein Wunder sein?“ Pater Johannes Bosco griff diese Gedanken auf und lud die Gläubigen ein, offen zu sein für Begegnungen, für kleine Gesten und für Menschlichkeit im Alltag. Bereits im Vorfeld konnten Fürbitten per WhatsApp oder SMS eingesendet werden. Am Ende erhielten die Besucher Wunderkerzen – ein symbolisches Zeichen, das Licht und Hoffnung mit nach Hause zu nehmen.

Mut, Respekt und Freundlichkeit

Zwar hätten sich die Verantwortlichen mehr Besucher gewünscht, Jugendliche waren leider nur wenige vertreten, doch die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Umso mehr darf man sich über die freuen, die gekommen sind und den Gottesdienst sichtlich genossen haben. Ein Abend, der gezeigt hat: Wunder geschehen dort, wo Menschen einander mit Mut, Respekt und Freundlichkeit begegnen.

Juni 2026

Kinderkirche

Mai 2026

Katholikentag in Würzburg

März 2026

Passionsspiel Kirchenthumbach

März 2026

Fastenessen

März2026

Pfarrgemeinderatswahl

Februar 2026

Eisstadion

Mit Sonnenschein ins Eisvergnügen: Pfarreiengemeinschaft unterwegs nach Pegnitz

Eschenbach/Kirchenthumbach. Bei strahlendem Sonnenschein machte sich die Pfarreiengemeinschaft Eschenbach-Kirchenthumbach mit dem Bus auf den Weg ins Eisstadion nach Pegnitz. Zahlreiche Kinder und Jugendliche, vor allem Ministrantinnen und Ministranten, nahmen an der gemeinsamen Fahrt teil.

Schon die Busfahrt war von fröhlicher Stimmung geprägt. Die Vorfreude auf das Schlittschuhlaufen war groß, und das schöne Wetter sorgte zusätzlich für beste Laune. Im Eisstadion angekommen, schnürten die Teilnehmer rasch ihre Schlittschuhe und wagten sich aufs Eis. Während einige bereits sicher ihre Runden drehten, tasteten sich andere vorsichtig an die glatte Fläche heran.

Mit viel Spaß, Lachen und sportlichem Ehrgeiz verbrachten die Kinder und Jugendlichen einige Stunden auf dem Eis. Kleine Wettrennen, Spiele, gemeinsames Üben von Kunststücken und das gegenseitige Unterstützen stärkten nicht nur das Gleichgewicht, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.

Am Ende des gelungenen Ausflugs waren sich alle einig: Die Fahrt ins Eisstadion war ein voller Erfolg. Müde, aber glücklich, kehrte die Gruppe am Nachmittag wieder nach Hause zurück – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck und dem Wunsch nach einer baldigen Wiederholung.

  

Februar 2026

Faschingsgottesdienst 2026

Ein ungewöhnliches Bild bot sich am Faschingssonntag im Altarraum der Eschenbacher Stadtpfarrkirche St. Laurentius. Zum Faschingsgottesdienst gewährte Pfarrer Jobo den Prinzenpaaren und den EFG-Garden Ehrenplätze. Foto: Robert Dotzauer

Eine überfüllte Stadtpfarrkirche, Luftballons und Luftschlangen als Kirchenschmuck, ein zackiger Einmarsch der Eschenbacher Garden mit Zeremonienmeister Marcus Eisner, die EFG-Truppen samt Prinzenpaaren vom Elferrat und Hofstaat wohlbehütet, fetzige Hits der Stadtkapelle mit der Star-Wars-Titelmelodie schon zum Einmarsch der Garden, liturgisches „Fachpersonal“ mit Mitgliedern der Männergarde und der Grünen Garde als Messdiener und Klatschsalven der Kirchenbesucher ohne Ende: Im weiten Rund des Gotteshauses herrschte Lebensfreude pur.

Zwischendurch einmal eine Stunde dem grauen Alltag zu entfliehen: Ein Wunsch, der am Sonntag im Stimmungshoch der Festmesse und mit gereimten Predigtworten in Erfüllung ging.

Reimpredigt mit Spitzen: Gesellschaft und Kirche im Blick

Pointiert und mit einer gehörigen Portion Glaubensheiterkeit beleuchtete „Don Bosco“ den alltäglichen Irrsinn und kommentierte augenzwinkernd mit Blick auf die Geschehnisse in den Pfarreien kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen. Für die Kirchenbesucher zum Endspurt der fünften Jahreszeit ein Ohrenschmaus mit vielen Bonmots zum Nachdenken und mit Anmerkungen voller humoristischer Spitzen, Nadelstiche und Mahnungen. Ein rhetorischer Schabernack nach dem anderen fesselte die Kirchenbesucher.

Mit dem EFG-Motto „Weltall“ beginnend, mahnte der Prediger: „Im Weltall gibt’s kein Geländer, da zählt der Mut und nicht die Blender. Freiheit ist kein Wunschkonzert, man sieht ja, wer Parolen plärrt“.

Deshalb wünschte sich der Kirchenmann für Putin und Tramp einen Platz im All. „Das wär nicht schlecht, das wär dann aber dem Mann im Mond nicht recht“.

Auf seine „bärige Mähne“ eingehend, outete sich „Jobo“ als Fan der Heavy-Metal-Musik. „Die Haare werden immer länger, bald werde ich zum Headbanger.“ Gleichzeitig warb der Pfarrer um Verständnis: „Ich bin anders, das ist halt so. Kirche anders und unkompliziert – was man in unserer Gemeinschaft spürt“.

Nach Frotzeleien über das sportliche Missgeschick des Kirchenthumbacher Bürgermeisters (Sport und Turnen füllt Gräber und Urnen) war Eschenbachs „Peppone“ mit Blick auf sein romantisches Interesse für Alpakas im humoristischen Visier des Predigers. Zudem entdeckte Pfarrer Jobo den WhatsApp-Informations-Tsunami des Bürgermeisters. „Was früher das schwarze Brett noch war, ist heut sein WhatsApp-Kanal, ganz klar“.

Gemeinsinn und gute Laune: Appell am Ende der Predigt

Unterbrochen von vielen Humba Täterä, vom La-Le-Lu – der Mann im Mond schaut zu – und dem „Griechischen Wein“, intoniert von der Stadtkapelle, und mit Klatschsalven aus den Kirchenbänken setzte sich das rhetorische Feuerwerk fort. Schließlich appellierte der Pfarrer an den Gemeinsinn. „Fasching darf frech sein, laut und wild. Doch Menschsein braucht mehr als ein Bild. Gemeinsam an einem Strang zu ziehen. So ist Kirche ein tolles Team“.

Der Predigt-Schluss hatte Tiefenwirkung: „Vielleicht ein Lächeln, das man nicht vergisst, ein gutes Wort, dass du ehrlich bist. Vielleicht mehr Mut, die Meinung zu sagen und trotzdem die anderen zu ertragen“.

 

Januar 2026

Sternsingeraktion

April, Mai 2026

Kinderkirche Kirchenthumbach

August 2026

Miniurlaub

November 2025

Ministrantenaufnahme und -verabschiedung

Die Pfarrei St. Laurentius freut sich über neun  neue „Minis“

Neun  neue „Lausbuben Gottes“ verstärken künftig das Ministranten-Team der Pfarrei St. Laurentius. Unser Bild zeigt die Buben und Mädchen mit Stadtpfarrer Johannes Bosco, Pastoralreferenten Alfred Kick, die Gruppenleiterinnen Anna Kastl und Rebecca Schultes und die Minis Freya Fichtl und Samuel Knechtel.

Dreifachen Grund zum Feiern gab es am Samstagabend in der Vorabendmesse der Pfarrei Sankt Laurentius. Den Rahmen des Gottesdienstes zum Hochfest Christkönig nutzte die Freiwillige Feuerwehr zur Segnung des neuen Mehrzweckfahrzeuges, der Chor der Pfarrgemeinde jubilierte unter Leitung von Joachim Steppert auf der Empore aus Anlass des Gedenktages der hl. Cäcilia, Patronin der Kirchenmusik,  und im Altarraum freuten sich Stadtpfarrer Johannes Bosco und Pastoralreferent Alfred Kick über die Aufnahme neuer Messdiener in die große Ministrantenschar von Sankt Laurentius.

 

Für die „Lausbuben Gottes“, für Eltern und Gläubige eine besondere  feierliche Zeremonie, bei der Stadtpfarrer Johannes Bosco die zehn  neuen Buben und Mädchen auf einen Kernpunkt ihres künftigen Wirkens einschwor: „Ihr dient in erster Linie nicht dem Pfarrer, sondern zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen“. Die Fürbitten handelten vom Wunsch für die „Minis“, Freude in der Gemeinschaft zu erfahren. Zur feierlichen Aufnahme gehörten die Überreichung der Ministranten-Plaketten und der Ausweise durch den Ortspfarrer. Es assistierten Pastoralreferent Alfred Kick und die Gruppenleiterinnen Anna Kastl und Rebecca Schultes.

 

Die Neulinge der Messdiener-Gemeinschaft heißen Justus Fichtl, Theo Forster, Eva Händel, Mia List, Marie Landgraf, Juliana Lober, Melinda Pelzer, Max und Paul Seemann. Der Stadtpfarrer verabschiedete gleichzeitig verbunden mit einem Vergelt’s Gott für jahrelange liturgische Dienste der „Minis“ Aaron und Oskar Schreglmann, Theresa Dziwok und Leonie Zimmermann.

 

23.11.2025 Robert Dotzauer (Text und Bild)

 


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